
Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem richtungslosen Start den Erholungsversuch erneut abgebrochen. Der Dax, der zur Eröffnung noch leicht im Plus gelegen hatte, drehte im Tagesverlauf ins Minus und schloss 0,74 Prozent tiefer bei 24.433,06 Punkten. Damit setzte der Leitindex seine Schwächephase nach den Verlusten zum Wochenauftakt fort. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor mit einem Minus von 1,50 Prozent auf 31.642,54 Zähler noch deutlicher an Boden. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich robuster und notierte zeitweise im Plus, gab auf Tagessicht letztlich aber leicht nach.
Belastet wird die Stimmung an den Börsen weiterhin von der angespannten Lage im Nahen Osten und der Unsicherheit über den künftigen Kurs der Notenbanken. Im Konflikt zwischen Iran und Israel sind die jüngsten wechselseitigen Angriffe zwar vorerst eingestellt, beide Seiten drohen aber bei Verstößen gegen ihre Bedingungen mit einer Verschärfung der Kämpfe. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor bekräftigt, dass an einer baldigen Lösung gearbeitet werde. Die Ölpreise gaben zuletzt etwas nach, was den Märkten jedoch keinen nachhaltigen Impuls verschaffte.
Analysten verweisen zusätzlich auf geldpolitische Fragezeichen als Belastungsfaktor. Nach Einschätzung von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, stehen den Börsen „einige dicke Bretter“ bevor. Im Fokus stehen die anstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Federal Reserve. Zudem rechnet Lipkow mit möglichen Auswirkungen mehrerer großer, international beachteter Börsengänge, die Liquidität aus den Aktienmärkten abziehen könnten. Marktexperte Timo Emden beschreibt das Umfeld als von „Krisenrauschen“ und KI-Euphorie geprägt, in dem Anlegern ein verlässliches Navigationssignal fehle.
Fundamental kamen aus der deutschen Wirtschaft gemischte Signale. Das Verarbeitende Gewerbe startete, gestützt von einer besseren Entwicklung im Baugewerbe, mit einem Produktionsanstieg ins zweite Quartal. Im April legte die Fertigung im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Am Aktienmarkt sorgte dies allerdings nicht für eine nachhaltige Trendwende. Besonders im Technologiesektor blieb die Lage fragil: Eine zwischenzeitliche Erholung der US-Technologiewerte brach erneut ab, und auch in Frankfurt stockte die Erholung der Tech- und Halbleiteraktien nach vorherigen Rücksetzern. Während einzelne Branchenwerte zwischenzeitlich von der anhaltenden Begeisterung rund um Anwendungen Künstlicher Intelligenz profitierten, überwogen zum Handelsschluss erneut Vorsicht und Gewinnmitnahmen.

เครือข่ายภาคประชาสังคมด้านการช่วยเหลือเหยื่อค้ามนุษย์ (Civil Society Network for Human Trafficking Victim Assistance: CSNHTV) เปิดเผยว่า มีผู้คนมากกว่า 5,300 คนยังคงถูกกักขังอยู่ในศูนย์หลอกลวงออนไลน์ (online scam centres) ตามแนวชายแดนฝั่งเมียนมาที่ติดกับประเทศไทย แม้จะผ่านมาแล้วกว่าหนึ่งปีหลังจากปฏิบัติการปราบปรามร่วมหลายชาติที่สามารถช่วยเหลือผู้ถูกล่อลวงออกมาได้หลายพันคนจากพื้นที่เดียวกัน
ในจดหมายลงวันที่ 22 มิถุนายน ที่ CSNHTV ส่งถึงสำนักงานตำรวจไทยเพื่อเรียกร้องให้ดำเนินการเชิงรุกมากขึ้น เครือข่ายระบุว่าผู้ที่ยังติดค้างส่วนใหญ่เป็นชาวต่างชาติ ถูกควบคุมตัวอยู่ใน 4 แห่งภายในพื้นที่ที่อยู่ภายใต้อิทธิพลของกลุ่มติดอาวุธเมียนมาที่รู้จักกันในชื่อกองทัพพุทธกะเหรี่ยงประชาธิปไตย (Democratic Karen Buddhist Army: DKBA) โดยประเมินว่ามีชาวจีนราว 1,600 คน ชาวเมียนมา 200 คน ชาวไทย 20 คน และพลเมืองจากฟิลิปปินส์ ไต้หวัน มาเลเซีย บราซิล รัสเซีย เคนยา ยูกันดา รวันดา และซิมบับเว รวมอยู่ในกลุ่มเหยื่อเหล่านี้
ยูเอ็นระบุว่า ศูนย์สแกมในเอเชียตะวันออกเฉียงใต้ รวมถึงในเมียนมาและกัมพูชา ดำเนินกลยุทธ์ออนไลน์ผิดกฎหมายเพื่อหลอกลวงเหยื่อทั่วโลก สร้างรายได้รวมกันปีละหลายพันล้านดอลลาร์สหรัฐ โครงข่ายเหล่านี้มักอาศัยแรงงานที่ถูกค้ามนุษย์จากต่างประเทศ ถูกบังคับทำงานในสภาพแวดล้อมที่กดขี่และมีการล่วงละเมิด โดยตลอดแนวชายแดนเมียนมา-ไทยเคยถูกใช้เป็นฐานสำคัญของการปฏิบัติการลักษณะนี้ ทั้งที่หลายฝ่ายพยายามกดดันให้ยุติ
ไทยเคยเป็นผู้นำความพยายามระดับภูมิภาคในการสลายศูนย์สแกมตามแนวชายแดน โดยเมื่อปีที่แล้ว ทางการไทยระบุว่าสามารถช่วยเหลือผู้คนราว 5,000 คนออกจากศูนย์หลอกลวงขนาดใหญ่ในพื้นที่เมืองเมียวดีของเมียนมาได้สำเร็จ อย่างไรก็ดี CSNHTV ชี้ว่าปฏิบัติการครั้งนั้นยังไม่ครอบคลุมคอมพาวด์จำนวนมากในพื้นที่ภายใต้อิทธิพลของ DKBA ซึ่งยังไม่ได้ถูกรื้อถอนหรือเข้าช่วยเหลืออย่างเต็มรูปแบบ ส่งผลให้ขบวนการยังคงดำเนินการฉ้อโกงออนไลน์และค้ามนุษย์ต่อไป สร้างความเสียหายแก่เหยื่อทั่วโลก โดยเฉพาะในสหรัฐและยุโรป
จดหมายของ CSNHTV ระบุว่า “คอมพาวด์จำนวนมากยังไม่ถูกรื้อถอนหรือดำเนินการช่วยเหลือเพื่อปลดปล่อยเหยื่อทั้งหมด” ขณะที่เจ้าหน้าที่ของ DKBA สองรายยังไม่ตอบคำถามจากสื่อเกี่ยวกับข้อกล่าวหาดังกล่าว ฝ่ายโฆษกของรัฐบาลเมียนมาที่ได้รับการสนับสนุนจากกองทัพ ซึ่งก่อนหน้านี้เคยประกาศต่อสาธารณะว่ากำลังปราบปรามศูนย์สแกม ก็ยังไม่ตอบคำถามจากสำนักข่าวที่ร้องขอให้ชี้แจง ท่ามกลางแรงกดดันที่เพิ่มขึ้นให้ทุกฝ่ายร่วมมือปิดช่องว่างตามแนวชายแดนที่ถูกใช้เป็นฐานปฏิบัติการของอาชญากรรมข้ามชาติ